Wohnwagen oder Zelt?

Wohnwagen oder Zelt ist nicht unbedingt eine Frage des Alters, sondern eher der gewünschten Mobilität und Bequemlichkeit. Auch wenn Wohnwagen einen gewissen Freiraum auf Reisen zugestehen, ist man doch immer auf ein entsprechendes Platz- und Wegangebot angewiesen. Campingplätze müssen für Wohnwagen freigegeben sein, (die meisten sind dies auch), Feld- und Waldwege müssen für motorisierte Fahrzeuge zugelassen sein, was im Hochsommer aufgrund von Waldbrandgefahr meist nicht der Fall ist. Mit dem Zelt haben Individualtouristen es da doch einfacher. Ist man mit Fahrrad oder per pedes unterwegs, gibt es kaum einen Weg, der nicht beschritten werden kann. Gerade Insidertipps sind für diese Reisenden wesentlich besser, oder überhaupt erst mal zu erreichen. Zugegeben – ein Wohnwagen bringt einiges an Komfort mit. Je nach Ausstattung enthält er einen eigenen Sanitärraum, eine Küche, eine gemütliche Sitzecke und vor allem ein richtiges Bett. Vielen Campern mit Zelt ist Letzteres das Einzige, was nach mehreren Wochen Zelturlaub tatsächlich fehlt. Manche Wohnwagen sind mittlerweile derart geräumig und luxuriös eingerichtet, dass eigentlich eher eine komplette Miniwohnung auf Reisen geht, als eine mobile Camperunterkunft.

Wer campen pur erleben möchte, bleibt beim Zelt. Das Zelt Angebot ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und so gibt es vom ­Popup-Zelt, ­welches sich beim in die Luft ­werfen, öffnet bis hin zum „Mehr-Zimmer“ – Zelt für Familien eine reiche Auswahl.